Kreatives Umfeld
Immer die schönen Künste
"SEMPER BONIS ARTIBUS" – Im Eingangsbereich des ART-KON-TOR Hauptsitzes erinnert ein Natursteinrelief mit dem Leitspruch des Gustav Fischer Verlages an die Geschichte des Hauses. 1912-1913 errichtet, diente es knapp 8 Jahrzehnte lang als Verlagshaus und Papierlager.
Bis heute überrascht das denkmalgeschützte Gebäude mit Gegensätzen: Außen Wohnhaus, innen klassisches Industrieloft mit über 2.800 qm Gesamtnutzfläche inmitten eines innerstädtischen Wohngebiets.
In der Nachkriegszeit kam es zur Teilung des Gustav Fischer Verlags. Während sich die Stuttgarter Filiale durch die Reihe gft (Gustav Fischer Taschenbücher) und Beteiligungen am Universitäts-Taschenbuch-Verlag (UTB) schnell einen Namen machte, fristete die Jenaer Dependance zunächst ein Schattendasein. Die Wiedervereinigung Deutschlands führte die beiden Ableger wieder erfolgreich zusammen. Sein Papierlager in der Hainstraße musste der Fischer-Verlag dennoch aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben. Nach 10-jährigem Leerstand wurde ART-KON-TOR Geschäftsführer Karsten Meyer im Jahr 2000 auf die Industrie-Ruine aufmerksam. Der Gründerstil-Bau war das ideale neue Domizil für die stetig wachsende ART-KON-TOR Belegschaft.
Während der aufwendigen Komplettsanierung von 2001 bis 2002 entstand eine gelungene Symbiose aus historischer Bausubstanz, Stilelementen der Gründerzeit und progressiver Architektur. Die Schlichtheit der verwendeten Materialstrukturen einerseits, der unter Denkmalschutz stehende, historische Lastenaufzug und die zweiläufige Treppenanlage andererseits sind besonderer Blickfang.
Seit dem Einzug im Jahre 2002 füllen die 40 ART-KON-TOR Mitarbeiter den alten Leitspruch des Fischer-Verlages wieder mit Leben: SEMPER BONIS ARTIBUS – Immer die schönen Künste!








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